Bäderstrategie mit Bedacht

Pressecho zu NWZ vom 15.11.2018 „Stadt steckt Millionen in Bäder“

„Schule hat Vorrang vor einem Solebad“, stellt die Fraktionssprecherin von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Oldenburger Stadtrat, Rita Schilling, fest. „Grundsätzlich befürwortet die GRÜNE Ratsfraktion die Sanierung der beiden Stadtteilbäder in Eversten und in Kreyenbrück und auch den Neubau eines Hallenbades im Stadtnorden. Das bedeute aber nicht, dass wir ohne wenn und aber zustimmen werden“, ergänzt Schilling. Im I. Quartal 2019 soll laut Auskunft der Stadtverwaltung der Planungsauftrag für den Neubau eines sogenannten „Vitalbades“ mit genauen Zahlen definiert sein.

Aus Sicht der GRÜNEN Ratsfraktion gilt es, diese Zeit zu nutzen, um intensiv mit allen Beteiligten aus Schulen und Sportvereinen offene Fragen zu klären, ob z.B. sechs Bahnen genügen oder ob acht Schwimmbahnen zwingend nötig sind.

Zu den für den Neubau am Flötenteich vorgeschlagenen Möglichkeiten gehört auch ein Solebecken, für das ein Investitionsvolumen von 3,7 Mio. Euro veranschlagt worden ist. „Für uns GRÜNEN stellt sich schon die Frage, ob ein kommunales Unternehmen wie die städtische Bäderbetriebsgesellschaft ein solches Angebot vorhalten muss“, fragt Schilling.

Schilling, auch Mitglied des Sportausschusses erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass auch im Olantis in den nächsten Jahren 2,5 Mio. Euro investiert werden sollen, damit das Bad wettbewerbsfähig bleibt. „Wir müssen im Blick behalten“, sagt Schilling, „dass die notwendigen Investitionen in die Oldenburger Schulen, also in die Bildung, für uns GRÜNEN oberste Priorität genießt. Sei es der Ausbau von Ganztagsschulen oder die Erweiterungsbauten an den Oberschulen, diese Ziele müssen wir bei den Haushaltsbeschlüssen absichern“. Selbstverständlich stünden die GRÜNEN dazu, dass Schwimmbäder ein wichtiger Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge seien.

Mit freundlichem Gruß

Rita Schilling