Drei Jahrzehnte für die Gleichberechtigung

Die GRÜNEN Ratsfrauen (v.r.n.l.) Kerstin Rhode-Fauerbach, Ute Goronczy, Ingrid Kruse, Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken, Rita Schilling und Christine Wolff wertschätzen die Arbeit des Gleichstellungsbüro seit 30 Jahren sehr. NNach wie vor Gleichstellung der Geschlechter nicht erreicht.

Die GRÜNEN Ratsfrauen (v.r.n.l.) Kerstin Rhode-Fauerbach, Ute Goronczy, Ingrid Kruse, Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken, Rita Schilling und Christine Wolff wertschätzen die Arbeit sehr, die das Gleichstellungsbüro seit 30 Jahren leistet. Nach wie vor ist Gleichstellung der Geschlechter nicht erreicht.

Aus der Festschrift „30 Jahre  – Standpunkte vertreten“ lässt sich Kornelia Ehrhardt, die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg, wie folgt zitieren: „Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sind eine personalisierte Erinnerung an den formulierten, bisher aber nur teilweise eingelösten, Grundsatz der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Dafür gebührt ihnen Anerkennung. Die Jahrzehnte kommunaler Frauenpolitik beweisen auch, wie wichtig die Verzahnung mit Frauenpolitikerinnen der Parteien auf allen Politikebenen ist. Vor allem auch die gegenseitige Kooperation und Unterstützung mit aktiven Frauen. In Zukunft vielleicht mit mehr Ungeduld.“

Das Geschenk der GRÜNEN Ratsfrauen an das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg.

Das Geschenk der GRÜNEN Ratsfrauen an das Gleichstellungs-büro der Stadt Oldenburg.

Rita Schilling, GRÜNE Fraktionssprecherin meint, seit nunmehr 100 Jahren gibt es das Frauenwahlrecht, doch die Gleichberechtigung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen ist noch längst nicht erreicht. In der Oldenburger Stadtverwaltung gibt es noch viel Luft nach oben. Die Anzahl der weiblichen Führungskräfte ist rückläufig. Die Verwaltungsspitze sollte sich massiv für die Förderung von Frauen in Führungskräften einsetzen. Nur Lippenbekenntnisse auf Jubiläumsveranstaltungen reichen nicht aus.