Kultur

GRÜNE Kulturpolitik

von Andrea Hufeland im Januar 2015

Ziel GRÜNER Kulturpolitik ist es,

I          dass viele Kulturen in ihrer Unterschiedlichkeit gefördert werden

I          dass alle Menschen Zugang zu Kultur und Bildung haben

I          dass Künstler_innen in Freiheit arbeiten können und gute Rahmenbedingungen haben.

In unserer Gesellschaft muss Platz sein für kreativ-kritische Äußerungen. Kultur schafft kreative Freiräume, um Dinge anders zu sehen, als wir es gewohnt sind und anders anzupacken, als sie schon immer gemacht wurden. Kultur ist damit Impulsgeber für Veränderungen und für die Weiterentwicklung unseres Wertesystems. Das gilt für die Zukunft von Demokratie und Menschenrechten ebenso wie für eine Welt in Nachhaltigkeit und Frieden.

GRÜNE Kulturpolitik setzt sich ein für kulturelle Vielfalt und kulturelle Teilhabe und geht aus von einem inklusiven Kulturbegriff ohne Ausgrenzungen. Wir unterstützen Soziokultur, gesellschaftskritische Kunstformen und solche, die mit ungewohnten Mitteln in aktuelle Wertedebatten eingreifen. Wir sehen die aktive Begegnung der Kulturen der Welt und von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Lebenskonzepte als Chance und Bereicherung. Sie trägt zu gegenseitigem Respekt, zu Anerkennung und Toleranz bei. Teil der GRÜNEN Kulturpolitik ist auch die Erinnerungs- bzw. Geschichtskultur. GRÜNE Kulturpolitik ist immer auch Friedenspolitik.

GRÜNE Kulturpolitik unterstützt kulturelle Bildung als Teil der Allgemeinbildung, die jedem Menschen gesellschaftliche Teilhabe und aktive Mitgestaltung der Zukunft ermöglichen soll. Kulturelle Bildung für Kinder spielt eine zentrale Rolle im Rahmen der wachsenden Anforderungen an Schlüsselkompetenzen in einer zunehmend komplexen Welt.

Ein reiches Kulturleben ist der beste Indikator für die Vielfalt einer Stadt. Wir schätzen die Beiträge von unterschiedlichen freischaffenden Künstler_innen, Vereinen und Gruppen zum Oldenburger Kulturleben und unterstützen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt. Dazu gehört die materielle Förderung von Künstler_innen, um in Freiheit arbeiten zu können. Wir streben eine ausgewogene Verteilung des Kulturbudgets auf alle kulturellen Institutionen und alle Kulturschaffenden an. Dabei ist uns wichtig, dass nicht immer größere Teile des Kulturbudgets an die etablierten Kulturinstitutionen fließen. Wir wissen, dass Kultur freie Räume braucht, wo Neues entstehen und sich verbreiten kann. Kulturförderung heißt daher für uns auch, Räume zur Verfügung stellen oder abzusichern.

 

Wir setzen uns ein für

I          die Förderung von kultureller Vielfalt, Soziokultur, kultureller Bildung und Erinnerungskultur

I          eine soziale und kulturelle Teilhabe und barrierefreie Kulturangebote

I          die Stärkung eines kulturellen Dialogs

I          Räume für Künstlerateliers, Proberäume für Musiker, eine städtische Galerie für
Ausstellungsmöglichkeiten

I          einen vergünstigten Zugang zu den Kulturstätten für Bedürftige und Familien

I          transparente Verfahren bei der Vergabe von Zuwendungen an Kulturträger für institutionelle Förderung
und Projektförderung.